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Detoxrezept Kichadi

Kichadi kann auf sehr vielfältig Weise zubereitet werden. Es ist ein „Klassiker“ in der sattvischen Ayurveda-Küche und nimmt einen hohen Stellenwert in Panchakarma-Kuren ein. Es wirkt bioenergetisch (Dosha) ausgleichend.

Die Därme werden sanft gereinigt und der Organismus erhält neue Lebensenergie. Verwenden Sie Basmatireis und die halbierten, geschälten, gelben Mungobohnen, wenn Sie Kichadi zur Entschlackung essen wollen, da nur diese Kombination die heilende Kraft für den Darm darstellt und die Bioenergien (Doshas) nicht stört. Je suppiger das Kichadi gekocht wird, umso leichter verdaubar ist es.

Zutaten:

2 El Ghee

1 gehackte Zwiebel

1 Tl Kreuzkümmel (Cumin)samen

1,25 cm Stangenzimt

2 – 3 Gewürznelken

4 Kardamomkapseln

½ Tl Kurkumapulver

½ Tl Chilipulver

1 Prise Asafoetida / Hing

1 Stück frische Ingwerwurzel

Steinsalz

200 g Basmati-Reis

100 g halbe gelbe Mungbohnen (Dal)



Frisches Gemüse der Jahreszeit – in größere Stücke geschnitten (Als Fastenspeise bitte keine Nachtschattengewächse wie Tomaten, Kartoffeln, Paprika, Auberginen hinzufügen)

Mungdal waschen, zusammen mit dem Reis in 600 ml Wasser 15-20 Minuten einweichen. Gut abtropfen lassen.

Ghee erhitzen, Zwiebeln, Zimtstange, Nelken, Kardamom und Cumin anrösten, bis die Zwiebeln goldbraun sind. Dann Kurkuma, Asafoetida und Ingwer hinzugeben und 2-3 Minuten köcheln lassen. Wenn nötig etwas Wasser zufügen.

Das in grobe Würfel geschnittene Gemüse einrühren, ca. 1 Minute köcheln lassen. Die Reis-Dal-Mischung dazugeben, gut verrühren, mit 600 ml Wasser auffüllen. Topf gut verschließen. Aufkochen lassen, Hitze reduzieren und ca. 30 Minuten ohne zu rühren köcheln lassen. Vor dem Servieren mit Chilipulver und Salz abschmecken, gut durchrühren und noch 3-4 Minuten durchziehen lassen.

Genießen!

Frühlingserwachen - Zeit zum Entgiften



Machen Sie diese 3 Maßnahmen zu Ihren Begleitern beim Frühlingserwachen!


1. Leichte Ernährung

Starten Sie am Morgen mit einem leichten Frühstücksbrei und Ingwerwasser.

Zubereitung von Ingwerwasser: 2-3 Scheiben frischen Ingwer (oder 1/2 TL gemahlenem Ingwer) in 1/2-1 Liter

Wasser aufkochen und etwa 10 Minuten ziehen lassen. Ingwer herausnehmen und über den Tag verteilt trinken.

Ein paar kleine Ingwerstücke mit etwas Zitronensaft und einer Prise Salz etwa 15 Minuten vor dem Mittagessen

unterstützen die Verdauungskraft.

Die Hauptmahlzeit sollte Mittags eingenommen werden. Benutzen Sie frische Kräuter. Petersilie zum vitalisieren.

Bevorzugen Sie Gerichte mit Basmatireis und Gemüse.


2. Regelmässige Bewegung

Ein zügiger Spaziergang an frischer Luft ist immer gut.

Atemübungen können gut in den Arbeitsalltag intergriert werden


3. Regelmässige Massage

Verwöhnen Sie sich selbst mit einer kleinen Massage beim Duschen

oder regen die Durchblutung mit Trockenbürsten an.

Je nach Konstitution ist eine Garshan-Massage eine wohltuende

Anregung der Durchblutung und der Lymphe.

Angebot



Rezept für selbstgemachte Lassi

Frischen Joghurt mit Wasser (1 Teil Joghurt und 3 - 4 Teile Wasser) verquirlen,

am besten mit einem Mixer. Für ein süßes Lassi geben Sie z.B. etwas gemahlenen

Kardamom, Zimt, Ingwer und Rohrzucker dazu. Für die salzige Variante verwenden

Sie eine Prise Kreuzkümmel, Koriander, Gelbwurz, Ingwer und Salz.

Dieses Joghurtgetränk unterstützt die Darmflora und verbessert die Verdauungsfunktion.


Sie würden gerne Entgiften und Fasten -aber nicht alleine!?

Dann besuchen Sie doch meinen Fastenworkshop.



Petersilie

Petersilie wirkt allgemein belebend und

ist reich an Vitalstoffen


Fast die ganze Bandbreite an Vitaminen ist in der Petersilie

zu finden: Vitamin A die Vitamine B1 bis B6, Vitamin C ,

Beta Caroline, Folsäure, Vitamin Kund neuerdings ist sogar

Vitamin B2 als Bestandteil von Petersilie im Gespräch.

Petersilie ist eine fantastische Quelle für Mineralstoffe und

Spurenelemente. Sie liefert Calcium, Magnesium, Phosphor,

Eisen, Mangan, Kalium und Schwefel – und all das in bester

organischer, also leicht verwertbarer Qualität.




Das Kraut der Petersilie ist entsprechender der ayurvedischen

Geschmacksrichtungen scharf und Bitter.

Die Wurzel der Petersilie ist entsprechender der ayurvedischen

Geschmacksrichtungen Süß und bitter

Der Samen (die Früchte) der Petersilie ist entsprechender der

ayurvedischen Geschmacksrichtungen schwach erhitzend und scharf


Die Geschmacksrichtung scharf ist anregend, fördert die Verdauung

und hebt den Appetit. Scharfes stabilisiert den Kreislauf und hebt allgemein

die Körperfunktionen, während es Ansammlungen körperfremder Stoffe vermindert.

Die Geschmacksrichtung bitter wirkt fiebersenkend, antibakteriell, entgiftend

und keimtötend. Bitter reinigt das Blut und das gesamte Gewebe, hat eine leicht

herabsetzende und schwächende Wirkung auf den Körper.

Die Geschmacksrichtung süß ist nährend und belebend. Sie vermehrt die Körper-

masse und das Körpergewebe. Verleiht Zufriedenheit und Wohlbefinden.

Sie wirkt aufbauend bei Schwäche und Abmagerung.


Petersilie ist reich an Chlorophyll. In unserem Körper reinigt Chlorophyll

das Blut, unterstützt Leber und Nieren bei der Entgiftung , schützt den

Körper vor dem hochgiftigen Dioxin, verringert die Zellentartung und

vieles andere mehr.


Verwendung:

Aufguss (Kraut und Samen), Abkochung (Wurzel),

Saft des Krautes oder als Pulver (250 bis 500mg)

und natürlich frisch als Kraut verzehrt, passt es zu

vielen Gerichten. Oder einfach nur mal zwischendurch

gekaut sorgt es für einen angenehmen Atem und Körpergeruch


Tee-/Aufgussherstellung - harntreibend, krampflösend, Milch bildend:

Einige kleine Früchte (Samen) werden zerstoßen und davon ein

knapper Teelöffel mit 3,5 Tassen kochendem Wasser überbrüht.

Fünf Minuten ziehen lassen und morgens, mittags und abends je

eine Tasse trinken. Auf keinem Fall mehr Samen auf die genannte

Wassermenge nehmen. Vorsicht bei Schwangerschaften und Nieren-

beschwerden, da die erhitzende Energie der Petersilie Reizzustände

verstärken kann.


Heilpflanzliche Anwendung bei:

Verstopfungen, Blähungen, Krämpfe aller Art

Kopfschmerzen, Appetitmangel, Wasserstauungen


(nach Lad/Frawley, Die Ayurveda Pflanzenheilkunde, Oberstdorf, 2011)


Detox mit Entlastungs-/Fastensuppen

Vielleicht habt ihr selbst schon erfahren, das wir viel mehr essen als

wir tatsächlich benötigen, wenn wir in Gedanken sind.

Oder uns unglücklich fühlen oder, oder.

Ein zuviel, gleich ob Nahrung oder anderer Konsum, kann auf körperlicher

und seelischer Ebene nicht verdaut werden. Deshalb tun uns Entlastungstage

aus der Suppenküche gut.


Gemüsebrühe

Hauptbestandteil:

Wurzelgemüse (3-4 Sorten)

Gewürze:

Knoblauch, Petersilie, Lorbeerblätter,

Nelken, Kurkuma etwas Ingwer, Steinsalz

Zubereitung:

Topf mit mind. 1/3 kleingeschnittenem Gemüse füllen und mit Wasser auffüllen.

Um mind. 1/3 einkochen lassen und die Brühe genießen.

Das Gemüse nur dazu verzehren, wenn Sie das Gefühl haben keinen Hunger

mehr zu verspüren.


Was die Suppe ausmacht: Licht und Liebe die wir mit hineingeben!

Wie das geht?

Spürt die Freude und Dankbarkeit über die Zutaten, das zubereiten.

Stellt euch die Erde vor in der das Gemüse gewachsen ist.

Die Mühe des Säens, die Freude der Ernte ....

Falls euch die Vorstellung fehlt, dann geht mal wieder hinaus,

berührt mit euren Händen die Erde. Hebt ein Stück auf und lasst

es zwischen den Fingern zerbröseln.

Vielleicht könnt ihr dann spüren wie wir mit allem verbunden sind.

Wenn ihr es nicht wahrnehmen könnt, dann war das der erste Schritt

um wieder in Verbindung mit dem Leben zu kommen.

Wir sind nicht isoliert und alleine, getrennt von allem anderen auf der Welt.

Wir vollziehen die Trennung selbst durch unsere Meinungen und Vorstellungen

wie etwas sein soll. Das kann dazu führen, dass wir mehr essen als wir

benötigen und uns gut tut.


Detox mit einer Karotten-Mango-Suppe

für 4 Personen

Zutaten:

1 Kg Karotten, 4 Kartoffeln, 1 Mango

1 Liter Gemüsebrühe

500 ml Karottensaft

2 El Ghee zum Anbraten

Gewürze:

1 El gehackter frischer Ingwer, 1 Stange fein gehacktes Zitronengras

1 El Currypulver, 1 El edelsüßes Paprikapulver, 1 Prise Cillipulver

Zubereitung:

Karotten, Kartoffeln, Mango schälen, klein schneiden und zusammen

mit dem Ingwer und den Gewürzen anbraten.

Brühe, Saft, Zitronengras zufügen und 15 Minuten kochen lassen.

Vor dem Servieren pürieren

Ggf. etwas Reis dazu essen


Rezept von Volker Mehl


Tipps aus der Ayurveda - Ernährungslehre

Entlastungstage dienen u. a. dazu unser Verdauungsfeuer zu stärken und

unverdautes zu verarbeiten und auszuscheiden. Wir stärken Körper und Geist.

Generell sollte man pro Mahlzeit sollte man nur soviel essen, wie in zwei Handflächen passt.

Das Trinken vor und unmittelbar nach dem Essen behindert die Verdauung -vor allem kalte Getränke!


Entlastungstage zum Wochenende könnt ihr wie folgt gestalten.

Donnerstagabend: zwei Tassen lauwarmes Wasser, mit einem Esslöffel Honig darin, trinken

Freitag zum Frühstück: 2 Tassen heisses Ingwerwasser mit etwas Zitrone

Mittagessen: Ein Teller Suppe, ggf. mit etwas Reis

Abendessen: zwei Tassen lauwarmes Wasser, mit einem Esslöffel Honig darin, trinken

Samstag wie Freitag gestalten

Sonntag zum Frühstück: 2 Tassen heisses Ingwerwasser mit etwas Zitrone

Mittagessen: Ein Teller Suppe, ggf. mit etwas Reis plus Paste aus Trockenpflaumen

Abendessen: zwei Tassen lauwarmes Wasser, mit einem Esslöffel Honig darin, trinken

Pflaumenpaste zwischendurch teelöffelweise essen. Die Paste regt die Verdauung an!


An den Folgetagen. Leichte Kost mit z. B. mit Poridge am Morgen und Suppen, Reis-Gemüsegerichte


Paste

Zutaten: 8 Trockenpflaumen, entsteint und klein gehackt

1 TL frischer gehackter Ingwer, 1 Prise Chilipulver

2 EL Olivenöl, 2 TL Rohrzucker, 1 Tl Salz

Saft einer Zitrone

Zubereitung: Alle Zutaten mit einem Mörser zu einer Paste verarbeiten


Viel Ruhe, 2 Spaziergänge von mind. 30 Minuten, wenig körperliche

Beanspruchung. Meditation, Atemübungen, vielleicht ein gutes Buch.

Somit entlasten wir Körper, Geist und Seele genussvoll!


Zum Thema Fasten und Entlasten plane ich zum Frühjahr 2019 einen Workshop sowie ein

Entlastungswochenende. Demnächst unter Events auf meiner Website zu finden Entlastungstage.

Frühstücksbrei

Zutaten:

1 Tl Ghee (reines Butterfett)

Wasser oder Soja-, Mandel,- Hafermilch zum quellen

Samen oder Nüsse je nach Jahreszeit zum garnieren.

Gewürze:

mit einer Prise Steinsalz starten,

Kardamom, geriebner Ingwer,

Zimt, Rose, Vanille,

1 Prise Nelke, Muskat,

schwarzer Pfeffer

ggf. Basilikum oder Minze

je nach Konstitution und Verfassung auch mal etwas Chilli.

Getreideflocken: Weizen, Buchweizen, Hafer oder Dinkel

Obst: Datteln und etwas Apfel oder Pflaumen, Birne, Ananas




Zubereitung:

Hände waschen -als Ritual.

Nehmt den Duft der Gewürze wahr.

Sind eure Gedanken freudig? Wenn nicht, wartet noch

einen Moment. Summt eure Lieblingsmelodie. Spürt

wie eure Füße auf dem Boden stehen. Legt die Hände auf

den Bauch. Könnt ihr spüren, wie Ruhe und Freude auf die

Zubereitung des Morgenmahls sich ausbreitet?

Keine Angst. Das braucht alles gar nicht viel Zeit und

erdet euch am Morgen!



Das Ghee im Topf (ich nehme dazu immer eine Gußpfanne) erwärmen.

Die Gewürze dazu geben und anrösten (wählt die Menge und die Art

aus eurem Bauch heraus - probiert aus und entdeckt Neues beim würzen!

Getreide dazugeben. Früchte dazugeben -das Obst je nach belieben auch

getrennt mit Gewürzen angedünstet werden.

Das andünsten reduziert die Säure.

Dann mit Wasser oder den anderen flüssigen Zutaten

auffüllen -ca. doppelte Menge wie Getreide. quellen lassen.

Bei Bedarf die Flüssigkeitsmenge erhöhen, damit eine schöne breiige

Konsistenz entsteht. Saures und süßes Obst nicht mischen!

Denn saures Obst und Mich sind schwer verdaulich -kann gären.

Bananen und Milch sind im Ayurveda ein no go.

Wesentlicher Beitrag für einen guten Start in den Tag und eine

gute Verdauung sind Ruhe und Freude beim essen!


Beobachtet euer Körpergefühl, -reaktion nach einer Weile.

Vielleicht wurde es euch erstmal ganz heiss,

Wenn ihr euch genährt und leicht fühlt -dann passt es!


Zubereitungszeit:

maximal 15 Minuten

Viel Spaß beim probieren!

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© 2018 Ulrike Schwamm